Geplante Energieprojekte in Deutschland bis 2031: Stromautobahnen, Offshore-Wind, Speicher
Jahr für Jahr: SuedLink, SuedOstLink, A-Nord, Ultranet, Offshore-Windparks, Großbatterien und Rechenzentren in Deutschland bis 2031 – mit Status und Quellen.
Kurz gesagt
Gridscouter verfolgt 13 große angekündigte Projekte in Deutschland bis 2031: vier HGÜ-Korridore, zwei Offshore-Windparks, eine Großbatterie und zwei Rechenzentrums-Campus. Jedes Projekt auf der Karte verlinkt auf seine öffentliche Quelle.
Die Stromautobahnen
SuedLink (TenneT, TransnetBW) und SuedOstLink (50Hertz, TenneT) bringen Windstrom aus dem Norden in den Süden. A-Nord (Amprion) verbindet Emden mit dem Rheinland, Ultranet nutzt bestehende Masten zwischen Osterath und Philippsburg. Dort, wo diese Leitungen ankommen, entsteht neue Netzkapazität – und Nachfrage nach Speichern.
Offshore-Wind und Speicher
Die Windparks Nordlicht und Windanker erhöhen die Einspeisung an der Küste. Die LEAG-Großbatterie in Boxberg zeigt, wie Kraftwerksstandorte in der Lausitz für Speicher umgenutzt werden.
Rechenzentren
NTT plant einen Campus in Nierstein, Schwarz Digits einen in Lübbenau. Rechenzentren verändern lokale Lastflüsse und machen benachbarte Umspannwerke für Speicher und Solar interessanter.
Was das für Projektentwickler bedeutet
Standorte an den Konverterstationen der neuen Korridore und an Küstenumspannwerken gewinnen an Wert. Das BESS-Ranking auf Gridscouter ändert sich je nach gewähltem Jahr. Jahreszahlen sind Schätzungen und können sich verschieben.